Anforderungen des neuen Lieferkettengesetzes effektiv umsetzen

Integration von MBI CONIAS Daten in die VertiGIS-Lösung

Transparente Supply Chain mit MBI CONIAS Risk Intelligence Daten

Der Bundestag hat am 11. Juni 2021 das „Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten“ verabschiedet. Das neue Lieferkettengesetz verpflichtet Unternehmen ab einer bestimmten Größe, ihrer Verantwortung in der Lieferkette in Bezug auf die Achtung international anerkannter Menschenrechte besser nachzukommen. Es soll ab 1. Januar 2023 für Unternehmen mit mehr als 3.000, ab 2024 für Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern verbindlich gelten.

Neues Gesetz fordert Transparenz und Risikomanagement entlang der gesamten Lieferkette

Das neue Lieferkettengesetz wird von vielen Unternehmen als große Herausforderung wahrgenommen: Es verlangt Transparenz und Risikomanagement entlang der gesamten Lieferkette und gleichzeitig besondere Kenntnisse über den Status von Menschenrechtsverletzungen und Umweltvergehen vor Ort. Bei Nichteinhaltung der neuen Vorgaben zu sozialen und ökologischen Mindeststandards innerhalb der Lieferkette drohen Imageverlust, Umsatzeinbußen, Bußgelder und der Ausschluss von Vergabeverfahren des Bundes.

Das kommende Gesetz konfrontiert Unternehmen mit neuen Aufgaben und Pflichten, für die im eigenen Hause häufig zu wenig Know-how vorhanden ist. Risiken müssen ermittelt, analysiert und geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Besonders die mangelnde Transparenz innerhalb fragmentierter Lieferketten macht das Risikomanagement für Unternehmen schwierig. Die Datenbeschaffung ist mit hohem Aufwand und die Bewertung der Lage mit großer Unsicherheit verbunden.

Lösung zur Analyse und Visualisierung von Risiken unterstützt Risikominimierung

An dieser Stelle setzt der gemeinsame Ansatz von MBI und den VertiGIS Unternehmen an. Hierbei werden die MBI CONIAS Daten in die Risk Management und Business Continuity Lösung der VertiGIS integriert. Somit steht eine effektive und global einsetzbare Lösung bereit, welche die Analyse und Visualisierung von Risiken entlang der gesamten Lieferkette ermöglicht. Risiken können identifiziert, bewertet und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden. In diesem Zusammenhang können für Standorte weltweit Indikatoren und weiterführende Informationen zur Menschenrechtslage sowie zur Umweltsituation aufgezeigt, Gefahren antizipiert und durch entsprechende Maßnahmen abgeschwächt werden.

CONIAS kommt aus der Konfliktfrüherkennung: Das heißt, es wird nicht nur gezeigt, wo aktuell Verstöße gegen das Lieferkettengesetz vorliegen, sondern auch, wo sich Menschenrechtsverletzungen und Klimaschadensmaßnahmen verbessern oder verschlechtern. Somit wird Transparenz in der Lieferkette geschaffen und Nachhaltigkeit bereits im Vergabeprozess erreicht. Die CONIAS Daten werden kontinuierlich aktualisiert. Bei Veränderungen der Kennwerte werden Nutzer umfangreich informiert und Maßnahmen empfohlen. Durch die vorausschauende Risikobewertung und adäquat abgestimmte Maßnahmenkataloge können Risiken reduziert oder ganz vermieden werden.

Den ausführlichen Artikel, erschienen im [email protected] Magazin 2021 der VertiGIS, finden Sie hier. Für weitere Informationen kontaktieren Sie gerne unser Sales-Team.

Ghost Kitchens: Neues Geschäftsmodell für die erhöhte Nachfrage nach Lieferung

Lieferungen profitabel zu gestalten ist für viele Restaurants schwierig. Ghost Kitchens, möglich gemacht durch Geodaten und Location Technology, sind eine potenzielle Antwort auf die erhöhte Nachfrage nach Lieferungen.

Die Herausforderung beim Betreiben einer Geisterküche besteht darin, den richtigen Standort zu wählen. Um zu erfahren, wo sich Menschen aufhalten, wie viele Haushalte es in der Gegend gibt, wie hoch ihre Kaufkraft ist und wie sie ihr Geld ausgeben, nutzt Kitch Daten von MBI. Um außerdem herauszufinden, wie schnell sie in diesem Einzugsgebiet liefern können – während das Essen noch warm ist – verwendet Kitch HERE Location Services.

Weitere Informationen finden Sie im ausführlichen Artikel auf dem HERE360 Blog

Um mehr über unser umfangreiches Datenportfolio sowie unsere HERE Distribution zu erfahren, kontaktieren Sie unser Sales-Team.

Fundierte Absatzplanung mit aktuellen Marktdaten

Update 2021 – Deutschlandweite Marktdaten 2021

Karlsruhe, 06. Juli 2021: Ab sofort stehen verschiedene Kaufkraftdaten mit Datenstand 2021 für Deutschland zur Verfügung. Updates für zahlreiche weitere europäische und internationale Länder folgen in Kürze.

In der regionalen Absatzplanung sind Kaufkraftkennziffern der am häufigsten eingesetzte Indikator für das Konsumpotenzial einer Region. Im Zuge des Updates 2021 wurden die MBI Kaufkraftdaten auf den Datenstand 2021 aktualisiert, um Unternehmen aller Branchen eine bestmögliche Planung basierend auf einer aktuellen Datengrundlage zu ermöglichen.

Mehr Informationen zu fundierter Absatzplanung mit aktuellen Marktdaten finden Sie in unserer Pressemitteilung…

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen zu unserem Datenportfolio.

Kostensenkungspotenziale im Fuhrpark – Transparenz und Digitalisierung als Chance

Durch eine fehlende Aufschlüsselung der absoluten Transportkosten auf einzelne Touren und Abladevorgänge bzw. Kundenstopps sind Unternehmen Kostensenkungspotenziale im Fuhrpark oftmals nicht bekannt. Um die Effizienz der gesamten Flotte zu verbessern, ermöglicht ein elektronischer Workflow die Dokumentation, macht Abläufe messbar und eröffnet somit die Möglichkeit für die Ableitung geeigneter Optimierungsmaßnahmen. Insgesamt rückt für eine Optimierung des Fuhrparks die Digitalisierung immer mehr in den Fokus. Für die Ermittlung von Ansatzpunkten für Kostensenkungen sowie Umsetzung der Digitalisierung im Fuhrpark hat unser Partner die SATLOG GmbH eine neue Telematik-Lösung entwickelt. Mithilfe dieser können Kosten für Abläufe im Hinblick auf Auftragsabwicklung, Wegstrecken, Tourenplanung sowie Standzeiten bei Kunden messbar, vergleichbar und optimierbar gemacht werden.

Als Provider von innovativen Telematik-Lösungen ermöglicht SATLOG Kostenoptimierung im Fuhrpark ohne auf Sicherheit und Zuverlässigkeit verzichten zu müssen. SATLOG zeichnet sich dabei durch einen ganzheitlichen Ansatz aus – mit Hardware, Software as a Service sowie Analyse der Kennzahlen aus einer Hand. Ein wesentlicher Bestandteil der Lösung sind auch ortsbezogene Daten. In diesem Zusammenhang nutzt SATLOG seit nunmehr über 20 Jahren die Daten und Services von HERE Technologies – ehemals NAVTEQ. Seit Juli letzten Jahres wird SATLOG von der Michael Bauer International GmbH als autorisierter HERE Distributor betreut.

Abbildung 1: SATLOG Truck-Tablet mit spezieller Fahrzeughalterung und Firmenanwendung.

Tourenplanung und -optimierung beseitigt Unsicherheiten und schafft Transparenz

Für viele Unternehmer fehlt die für Kostensenkungen notwendige Transparenz. Die Flotte fährt pünktlich los und kehrt pünktlich zurück, doch was in der Zwischenzeit passiert ist kaum nachvollziehbar. Lieferzeitfenster wurden oftmals einmal definiert und danach weder überarbeitet noch an Kundenspezifika angepasst. Die etablierte Lösung von SATLOG bietet eine Messung von beispielsweise gefahrenen Kilometern, Stopps und Standorten über eine integrierte LKW-Telematik. Mit den erfassten Messdaten in Kombination mit HERE Tour Planning wird eine Tourenplanung und -optimierung durchgeführt, um beispielsweise die Auslastung zu erhöhen oder Umwege zu vermeiden. Als Resultat werden Unsicherheiten über Restfahr-, Ankunfts- und Standzeiten beim Kunden beseitigt. Zusätzlich bietet das im LKW integrierte Truck-Tablet neben dem kompletten Auftragsmanagement und LKW-Navigation auch Sicherheitsfunktionen wie einen Abbiegeassistenten, eine Rückfahrkamera und Reifendruckkontrolle, wodurch Unfälle deutlich reduziert oder sogar vermieden werden können. SATLOG bietet dabei den Vorteil, dass für die Nutzung keine Installation, langwierige Integration oder aufwendige Schulungen notwendig sind.

Abbildung 2: Optimierte Touren – Aufträge werden mit HERE Technologies Tour Planning automatisch anhand von Kosten, Kapazität und Zeitfenstern der Anlieferung den LKWs zugeordnet.

Ganzheitlicher Ansatz begleitet Unternehmen von der individuellen Lösungsentwicklung bis zur endgültigen Implementierung

Mit seinen Telematik-Lösungen richtet SATLOG sich vor allem an Klein- und Mittelstandsbetriebe, die im Bereich Großhandel und Industrie mit einer Flotte zwischen 5 und 30 Fahrzeugen tätig sind. Zu den Kosten- und Leistungsanalysen sowie der Kundenergebnisrechnung kommen im Regelfall firmenindividuelle Spezialanwendungen hinzu: Im Bereich der Frischedienste beispielsweise die Temperaturkontrolle oder eine Verladeanweisung und Leerguterfassung im Getränkefachgroßhandel. SATLOG begleitet seine Kunden mit einem ganzheitlichen Ansatz von der Erstberatung bis zur endgültigen Implementierung und Nutzung in der Flotte. Das Unternehmen erkennt dabei den kundenspezifischen Bedarf und entwickelt individuelle Lösungen gemeinsam mit den Kunden. Bei diesem Prozess werden verschiedene Beteiligte und Anspruchsgruppen vom Entscheider, Disponenten, über den Controller, bis hin zum Fahrer einbezogen. Insgesamt unterstützt die SATLOG-Lösung strategische sowie operative Verbesserungen bei ihren Anwendern.

 Zuverlässigkeit und Integrationsmöglichkeiten zeichnen HERE Tour Planning aus

Um dieses Telematik-Ökosystem anbieten zu können, greift SATLOG auf HERE Technologies Location Services zurück. Für den erweiterten Ansatz der Tourenplanung wird HERE Tour Planning seit diesem Jahr erfolgreich als ORACLE-Cloud-Service implementiert. Dr. Jürgen Stausberg, Geschäftsführer der SATLOG GmbH, beschreibt die Partnerschaft wie folgt: „SATLOG ist einer der ersten HERE Technologies Telematikkunden und nutzt den Service seit mehr als 20 Jahren. Zuverlässigkeit und hohe Integrationsmöglichkeiten zeichnen den Service aus. Mit der neuen Tourenplanung öffnet sich jetzt ein neuer Markt.“ Ein Grund für die Nutzung von HERE Tour Planning ist für SATLOG, dass lokale Lösungen viele Nachteile haben, erst installiert werden müssen, ein Server benötigt wird und Mitarbeiter speziell geschult werden müssen, was bei der Cloud-Lösung nicht der Fall ist. Bei der Optimierung mit HERE Tour Planning werden für eine noch genauere Planung nicht nur Fahrzeugprofile miteinbezogen, sondern auch Informationen wie Echtzeitverkehrsdaten (HERE Traffic) herangezogen, um Routen unter Berücksichtigung aktueller Verkehrsbedingungen bei Bedarf umplanen zu können. Warum HERE Location Services und Tour Planning über MBI als Distributor bezogen werden, erklärt Dr. Stausberg wie folgt: „MBI zeigt uns regelmäßig neue Features auf, die wir integrieren können und hat eine eigene Produktbetreuung. Außerdem planen wir auch MBI value-added Services für unsere Mandanten aufzunehmen, wie Daten zu potenziellen Neukunden entlang der LKW-Route.“

Für eine nachhaltige Digitalisierung des Fuhrparks bietet das SATLOG Plug & Play Starterkit eine skalierbare und sofort einsetzbare Lösung, die überdies durch öffentliche Fördergelder unterstützt wird. Um mehr über die innovative Lösung zu erfahren, kontaktieren Sie gerne das SATLOG Sales Team. Bei Interesse am HERE Location Services Portfolio steht Ihnen außerdem unser HERE Distribution Team zur Verfügung.

Über die Autorin:
Jessica Hablowetz
Marketing Manager
Michael Bauer International GmbH

In Zusammenarbeit mit:
Dr. Jürgen Stausberg
Geschäftsführer
SATLOG GmbH

Die Einschätzung politischer Risiken – Orientierung und Sicherheit durch MBI CONIAS Risk Intelligence

Es ist ein Paradoxon:  Politische Risiken, darunter Kriege und politische Gewalt, gelten als die größten Risikofaktoren für Business-Manager[1]. Lieferketten können unterbrochen und Lagerbestände zerstört werden, Absatzmärkte können wegbrechen. Dennoch wird dem Bereich der Früherkennung von und -warnung vor politischen Krisen in international agierenden Unternehmen nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Es wird oftmals angenommen, Krisen und Kriege seien zu komplex, um diese effektiv vorhersagen zu können – doch der wissenschaftlich fundierte CONIAS Ansatz wurde genau zu diesem Zweck entwickelt. Eine der verwendeten grundlegenden Methoden, um die vielschichtigen Risikolagen zu verstehen und schneller klassifizieren zu können, ist die Muster-Erkennung (pattern recognition)[2].

Die Muster-Erkennung ist aus generellem menschlichem Vorgehen abgeleitet

Für das komplexe Feld der politischen Risiken ist die Muster-Erkennung deshalb so gut geeignet, weil sie sehr stark dem generellen menschlichen Vorgehen entspricht. Ein Beispiel hierfür ist das folgende Szenario: Zwei Personen, 20 und 50 Jahre alt, beginnen am selben Tag ihre neue Stelle in einem kleinen Unternehmen mit zehn Mitarbeitern. Während die jüngere Person die neue Situation eher still und zurückhaltend auf sich wirken lässt, eher defensiv agiert und lieber zuhört, als selbst zu sprechen, profitiert die ältere Person von ihrer langjährigen Berufserfahrung und vielen Stellenwechseln. Sie hat diese Situation schon oft erlebt und kann deshalb Personen, die ihr in der neuen Situation begegnen, besser und schneller einschätzen. Sie vergleicht ihr Verhalten, ihre Körpersprache, den Klang ihrer Stimmen aber auch ihre Positionen mit Personen, die sie an früheren ersten Arbeitstagen kennengelernt hat. Hierbei erkennt die ältere Person Muster, die ihr Orientierung in der neuen Situation geben und leitet daraus Schlussfolgerungen für ihr Verhalten ab.

Die MBI CONIAS Datenbank erfasst auch nicht-gewaltsame Frühphasen und weitere Konflikte

Menschen bedienen sich der Muster-Erkennung – ganz gleich ob über eigenes Erleben oder über Erfahrung, die durch Erzählen bzw. Lesen erworben wurde – und orientieren sich somit in neuen Situationen. Diesem Gedanken ist auch der CONIAS Ansatz und die CONIAS Datenbank verpflichtet. Anders als herkömmliche Konfliktdatenbanken, die nur Kriege oder gewaltsame Konfliktphasen erfassen, werden in der CONIAS Datenbank auch die nicht-gewaltsamen Frühphasen dieser späteren Kriege verzeichnet[3]. Darüber hinaus – und das macht den CONIAS Ansatz so besonders – werden auch weitere Konflikte, die ähnlich beginnen wie spätere Kriege, letztlich aber einen friedlichen Verlauf nehmen, erfasst. Nur so ist es möglich, Aussagen über die Anfälligkeit bestimmter Konfliktkonstellationen zu treffen. Das lässt sich wie folgt erläutern: Es ist zwar richtig, dass ein Großteil der wenigen zwischenstaatlichen Kriege seit 1945 um Territorium geführt wurde. Beispiele hierfür sind der Überfall des Irak auf Kuwait (1991) oder der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Nagorny Karabach (2020). Dennoch wäre es umgekehrt falsch zu sagen, dass Territorial- oder Grenzstreitigkeiten besonders häufig zu Krieg führen. Derzeit gibt es etwa 120 verzeichnete Grenzstreitigkeiten zwischen Staaten, die fast alle ohne Gewalt nur auf diplomatischer Ebene ausgetragen werden. Andere Quellen sprechen von einer noch höheren Anzahl ungeklärter Grenzverläufe[4].

Nur eine umfassende Datensammlung erlaubt es, das Risikopotential von Grenzstreitigkeiten richtig einzuschätzen

Insgesamt umfasst die CONIAS Konfliktdatenbank Informationen über den Verlauf von mehr als 1.900 inner- und zwischenstaatlichen, gewaltsamen und gewaltlosen Konflikten seit 1945. Erfasst werden pro Konflikt und beteiligtem Akteur eine Vielzahl von Indikatoren, die alle dynamischen Veränderungen im Konfliktaustrag, aber auch im sozio-ökonomischen Umfeld abbilden[5]. So stellt die CONIAS Datenbank Millionen von Datenpunkten zur Verfügung, die statistischen Aufschluss über das globale Konfliktverhalten liefern. Eine der wichtigsten Erkenntnisse der empirischen Konfliktforschung[6] konnte durch CONIAS ebenfalls bestätigt werden: Demokratien führen keine Kriege gegen andere Demokratien. Dieses „Gesetz“ vom demokratischen Frieden haben wir in unserem Denken schon so weit integriert, dass beispielsweise selbst die stärksten Tiefschläge in den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA bei den größten Pessimisten dennoch keine Kriegsangst hervorriefen.

Insbesondere in Bereichen, die von anderen Konfliktdatenbanken nicht ausgeleuchtet werden, zeigt die CONIAS Datenbank wesentlich mehr Orientierungspunkte

Die Datenbank hat beispielsweise erfasst, dass kulturell geprägte Konflikte seit dem Ende des Kalten Krieges 1990 und insbesondere nach dem 11. September 2001 deutlich an Bedeutung gewonnen haben[7]. Gleichzeitig zeigt die CONIAS Datenbank, dass es über einen längeren Zeitraum betrachtet nicht die Anzahl unterschiedlicher Religionen in einem Land ist, die dieses für innerstaatliche Gewalt anfällig macht, sondern die Anzahl der unterschiedlichen gesprochenen Sprachen im Land [8].

Die CONIAS Konfliktdatenbank wird kontinuierlich gepflegt und das aktuelle Konfliktgeschehen weiter erfasst. Jedes Quartal wächst das Wissen über die Entwicklung der Konflikte in der Welt um mehrere zehntausend Datenpunkte. Aktuell arbeitet das CONIAS Team daran, die Zusammenhänge zwischen politischen Konflikten, der Verletzung von Menschenrechten und Schaden bzw. Zerstörung an den natürlichen Lebensgrundlagen besser verständlich zu machen. Das neue Lieferkettengesetz, aber auch ein immer stärker wachsendes Verantwortungsgefühl für Menschenrechte und Umwelt verlangt von Unternehmen und letztlich jedem Einzelnen, hierbei sorgfältig zu handeln. Gerne liefern wir Ihnen hier nicht nur Orientierungspunkte, sondern unterstützen Sie mit unserem umfangreichen Know-how und jahrelanger Expertise. Bei Interesse steht Ihnen unser Sales-Team gerne zur Verfügung.

Über den Autor:
Dr. Nicolas Schwank
Chief Data Scientist Political Risk
Michael Bauer International GmbH

Verweise:
[1] Allianz (Hrsg): Allianz Risk Barometer, verschiedene Jahrgänge. Zuletzt 2021
[2] Trappl, Robert (Hrsg.) (2006): Programming for peace. Computer-aided methods for international conflict resolution and prevention. Dordrecht: Springer. Und: Schrodt, Philip A. (2000): Pattern Recognition of International Crises Using Hidden Markov Models. In: Diana Richards (Hrsg.): Political complexity. Nonlinear models of politics. Ann Arbor: Univ. of Michigan Press, S. 296.
[3] Schwank, Nicolas (2012): Konflikte, Krisen, Kriege. Die Entwicklungsdynamiken politischer Konflikte seit 1945. Baden-Baden: Nomos (Weltregionen im Wandel, 9). Und: Schwank, Nicolas, et al. „Der Heidelberger Ansatz Der Konfliktdatenerfassung.“ Zeitschrift Für Friedens- Und Konfliktforschung, Vol. 2, No. 1, 2013, S. 32–63.
[4] Vgl. https://www.cia.gov/the-world-factbook
[5] Schwank, Nicolas (2012): Konflikte, Krisen, Kriege. A.a.O.
[6] Small, Melvin; Singer, J. David (1976): The war-proneness of democratic regimes, 1816-1965. In: The Jerusalem journal of international relations. – 1 (4), S. 50–69.
[7] Croissant, Aurel (2009) et al.: Kulturelle Konflikte seit 1945. Die kulturellen Dimensionen des globalen Konfliktgeschehens. 1. Aufl. Baden-Baden: Nomos (Weltregionen im Wandel, 6). Stiftung, Bertelsmann (2010): Culture and Conflict in Global Perspective. The Cultural Dimensions of Global Conflicts 1945 to 2007. Guetersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung.
[8] Ebda.

Location Intelligence im Einzelhandel

Bei strategischen Geschäftsentscheidungen können Einzelhändler auf Location Intelligence zurückgreifen, um wertvolle Erkenntnisse über den Markt, die Wettbewerber und vor allem die Interessen und Vorlieben der Verbraucher zu gewinnen. Durch die Nutzung dieser Daten können Einzelhändler Verbraucherverhalten und Kaufmuster besser verstehen und somit die Geschäftsergebnisse und das Kundenerlebnis verbessern. Bei wichtigen Geschäftsentscheidungen wie Expansions- oder Lieferkettenplanung unterstützt Location Intelligence eine fundierte Entscheidungsfindung.

Vor Markteintrittsentscheidungen können Standortdaten die Analyse von Marktchancen und Wettbewerb unterstützen. Beim Eintritt in einen neuen Markt müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Für die Analyse des Standorts liefern Daten über Besucher, deren Bewegungsmuster, Aufenthaltsorte vor und nach dem Besuch sowie die Aufenthaltsdauer wertvolle Einblicke in die Customer Journey. Bei der Analyse der Wettbewerbsfähigkeit sind neben dem Marktanteil der Mitbewerber auch die Besuche und Häufigkeit sowie die Kundenbindung zu Wettbewerbergeschäften wichtige Faktoren. Um die Konsumenten besser verstehen zu können, spielen sozioökonomische Daten sowie Consumer Styles eine wichtige Rolle. Mit diesem Wissen können Einzelhändler attraktive Produkte und Dienstleistungen anbieten und gegebenenfalls die weniger loyalen Kunden der Konkurrenz abwerben.

Bei der Kommunikation mit Verbrauchern sind Personalisierung und Individualisierung entscheidend und können das Kundenerlebnis deutlich verbessern. Durch die Nutzung der Daten von MBI zu Bewegungs- und Kaufmustern können Einzelhändler die Interessen und Vorlieben der Konsumenten besser verstehen und so relevante Informationen gezielt bereitstellen. Darüber hinaus können diese Erkenntnisse zum Verbraucherverhalten genutzt werden, um die Performance von Marketingkampagnen zu verbessern, beispielsweise mit relevanten Angeboten für die Zielgruppe. Insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Pandemie steigt die Nachfrage nach Click & Collect Angeboten, bei denen Kunden online einkaufen und ihre Bestellung dann im Geschäft abholen. Location Intelligence kann auch hier das Einkaufserlebnis verbessern, indem beispielsweise das nächstgelegene Geschäft zur Abholung vorgeschlagen wird. Insgesamt ermöglicht Location Intelligence Einzelhändlern ein tieferes Verständnis der Customer Journey für eine zielgruppenrelevante Implementierung von Marketingstrategien zur Verbesserung des Kundenservices und -erlebnisses.

Ein weiterer Aspekt, der mit Hilfe von Standortdaten optimiert werden kann, ist die Personalplanung. Bei der Analyse der Ladenbesucher nach Wochentagen und Stunden im Verhältnis zum Verkaufs- und Servicepersonal können Diskrepanzen aufgedeckt und die Personaleinsatzpläne entsprechend dem Kundenverkehr optimiert werden. Durch COVID hat sich das Einkaufsverhalten merklich verändert, da die Verbraucher aus Sorge um ihre Gesundheit und Sicherheit so schnell wie möglich in die Geschäfte hinein und wieder hinaus wollen. Im Allgemeinen wird erwartet, dass diese Veränderungen im Einkaufsverhalten auch nach dem Ende der COVID-Pandemie anhalten werden. Diese Entwicklung erhöht die Relevanz von Store-Design-Konzepten. Mit den Bewegungsmustern, die durch Location Intelligence verfügbar sind, können Einzelhändler den Aufbau und die Gestaltung ihrer Geschäfte für ein Einkaufserlebnis verbessern, das an das veränderte Verbraucherverhalten angepasst ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Location Intelligence die strategische Entscheidungsfindung mit Erkenntnissen, die auf einem datengesteuerten Ansatz basieren, in Krisenzeiten, aber auch danach, unterstützen kann. Wenden Sie sich noch heute an unser Sales Team, um zu erfahren, wie Sie diese Daten nutzen können, um sowohl Ihr Geschäftsergebnis als auch die Kundenerfahrung zu verbessern.

Russlands Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze: Warum jetzt?

Ukraine-Russland-Donbass

Besorgniserregende Signale sind zu erkennen: Die Truppenkonzentrationen der russischen Föderation an der ukrainischen Grenze sind ungewöhnlich und gleichzeitig angsterregend. Die Parallelen zum letzten Kriegsausbruch sind deutlich. Zudem sind die Beziehungen zwischen beiden Staaten seit dem von Russland gesteuerten Krieg in der ukrainischen Donbass-Region und der Besetzung der Krim durch russische Soldaten so schlecht wie keine zweite zwischen anderen europäischen Staaten.

Besteht die Gefahr eines Krieges zwischen Russland und der Ukraine?

Insgesamt ist die Lage als sehr ernst zu bezeichnen und vermutlich ist die Kritik aus der Ukraine und anderen östlichen NATO-Staaten berechtigt, dass Deutschland und andere westliche Staaten die Lage nicht in ihrer Tiefe und Bedrohlichkeit begreifen. Auch Auswertungen aus unserer MBI CONIAS Konfliktdatenbank, in der der Verlauf von mehr als 1.000 politischen Konflikten seit 1945 gespeichert ist, zeigen deutlich, dass in weit mehr als 50% aller verzeichneten Fälle auf solche Art von Truppenkonzentrationen Kriege oder andere hochgewaltsame militärische Auseinandersetzungen folgten. Besorgniserregend war zuletzt die in Russland durch die staatlich kontrollierten Medien verbreitete Meldung, die Ukraine plane Rückeroberungen. Aktionen wie diese bereiten die wichtige und von der russischen Regierung benötigte innerstaatliche Legitimation für einen weiteren Krieg gegen die Ukraine vor. Unternehmen ist in dieser angespannten Situation zu empfehlen, äußerst achtsam vorzugehen, vermeidbare Reisen in die Ukraine zu unterlassen und sich mit Notfallplänen auf eine Unterbrechung der ukrainischen Lieferkette vorzubereiten.

Warum ist diese Entwicklung gerade jetzt zu beobachten?

Zu einer Lage-Analyse gehört auch immer die Frage: Welche Bedeutung hat der Zeitpunkt der Aktion? In anderen Worten ausgedrückt: Warum erfolgt der Aufmarsch jetzt, warum nicht vor zwei Monaten, was hat sich zwischenzeitlich verändert? Mindestens zwei Antworten sind hier denkbar, eine untermauert die Bedrohlichkeit der Aktion, die andere könnte ein rationales Argument liefern, welches Hoffnung auf einen friedlichen Ausgang der Situation gibt. Kritisch zu sehen ist, dass Russland in den vergangenen Jahren in den umstrittenen Regionen der Ost-Ukraine in großem Umfang Pässe an die Bevölkerung ausgeben ließ. Schätzungen gehen von mindestens 400.000 neuen russischen Staatsbürgern aus. Diese könnten Russland nach eigenem Verständnis ein Argument liefern, diesen Bevölkerungsteil nun auch auf offiziell russischem Staatsgebiet schützen zu wollen.

Testet Russland den neuen US-Präsidenten?

Die zweite Sichtweise stammt eher aus den Tagen des Kalten Krieges, ist aber angesichts des aktuellen Zustands des internationalen Systems möglicherweise genau deshalb richtig: Russland testet den neuen US-amerikanischen Präsidenten, der noch keine 100 Tage im Amt ist. Seine Pläne für ein umfangreiches innerstaatliches Konjunkturprogramm, die Ankündigung des Rückzugs amerikanischer Soldaten aus Afghanistan und die durch COVID zusätzlich angespannte Haushaltssituation machen deutlich, dass er kein Interesse an weiteren internationalen militärischen Engagements haben sollte.  Joe Biden muss nun aber zeigen, wie er auf die Provokationen aus Russland reagieren wird. Es könnte die Ouvertüre für die US-amerikanischen und russischen Beziehungen für die nächsten Jahre sein. Es scheint klar, dass US-Präsident Biden genau so wenig wie US-Präsident Obama während der vorangegangenen Krise 2014 für die Ukraine eine militärische Konfrontation eingehen will. In diesem Kontext muss er deutlich machen, dass die USA ein ähnliches Vorgehen wie 2014 nicht akzeptieren werden. Nur wenn Biden jetzt schnell und entschieden handelt, wenn er glaubhaft vermittelt, dass die USA wieder verstärkt Interesse an der Rolle als Weltpolizist haben, kann der Aufmarsch Russlands unter mehr oder weniger glaubhaften Begründungen abgebrochen und die Truppen an der Grenze zur Ukraine reduziert werden. Andernfalls könnte Russland versuchen, das von den USA verursachte Machtvakuum zu nutzen – wie andere Regionalmächte auch. Eine weitere Schwächung des internationalen Systems mit vielen weiteren internationalen Krisen wäre die Folge.

Politische Risiken gelten bisher als komplex und wenig greifbar. Kontaktieren Sie unser Sales Team, um zu erfahren, wie MBI’s CONIAS Risk Intelligence Unternehmen dabei unterstützen kann, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielte Anpassungsstrategien zu entwickeln.


Über den Autor:

Dr. Nicolas Schwank
Chief Data Scientist Political Risk
Michael Bauer International GmbH

Bildquelle: ВО «Свобода», CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die Bedeutung des Standorts in der Immobilenbranche

Gewerbeimmobilien

Der wichtigste Faktor im Immobiliengeschäft ist der Standort. Der Wert einer Immobilie hängt stark von der Umgebung und deren wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen ab. Für die Bewertung bestehender Investitionen und die Due-Diligence-Prüfung zukünftiger Investitionsmöglichkeiten können Standortdaten genutzt werden. Somit kann das Potenzial eines Gebietes frühzeitig erkannt und ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz erzielt werden.

Das detaillierte Verständnis eines Standorts und aufkommender Trends in der Nachbarschaft verschafft Investoren einen Vorsprung beim Kauf oder Verkauf von Immobilien in bestimmten Gebieten oder Regionen. Um Investitionsentscheidungen an Anforderungen und Bedürfnissen auszurichten, können Einblicke in die Demographie eines Gebiets hilfreich sein. Die Nutzung von Daten zu Bevölkerung, Haushalten, Kaufkraft und Consumer Styles gibt nicht nur Aufschluss über die heutige demographische Situation, sondern auch darüber, wie sich das Gebiet in den kommenden Jahren nach der Investitionsentscheidung entwickeln wird.

Bei Gewerbeimmobilien definiert sich der Wert eines Standorts darüber, wie viele Menschen am Standort vorbei gehen, diesen besuchen und deren Aufenthaltsdauer vor Ort. Location Intelligence ermöglicht es Unternehmen in der Immobilienbranche, profitable Gewerbeimmobilien und -standorte zu finden und in diese zu investieren. Darüber hinaus reduziert die Abstimmung der Geschäftskonzepte der Mieter auf das Konsumverhalten in der jeweiligen Gegend das Risiko ausfallender Geschäfte und damit die Fluktuation in vermieteten Gewerbeimmobilien.

Standortdaten können in der Immobilienbranche einen Wettbewerbsvorteil bedeuten. Durch die Nutzung von Soziodemographie, Kaufkraftdaten und Mobile Trace Data von MBI können Unternehmen Potenziale erkennen und fundierte Investitionsentscheidungen treffen. Wenn Sie daran interessiert sind, Ihren Entscheidungsprozess mit Location Intelligence zu optimieren, kontaktieren Sie noch heute unser Sales Team.

Kriegsgefahr zwischen China und Taiwan? MBI CONIAS Frühwarnindikatoren bewegen sich nach oben

CONIAS Konflikt Spotlight: China (Taiwan)

Erst gestern wurde berichtet, dass ein hochrangiger US-Admiral vor einer chinesischen Invasion Taiwans in den nächsten sechs Jahren warnt. Dies ist einer von mehreren ähnlichen Berichten, die in den letzten Wochen im Zusammenhang mit dem China-Taiwan-Konflikt veröffentlicht wurden. So hat China selbst erst vor wenigen Wochen, Ende Januar, Vertreter in Taiwan gewarnt, dass weitere Bemühungen in Richtung Unabhängigkeit “Krieg bedeuten würden”.

MBI CONIAS berücksichtigt nicht nur aktuelle Ereignisse, sondern bezieht auch historische Entwicklungen in Analysen mit ein

Ist Taiwan ein – selbsternannter – unabhängiger Staat oder eher eine, nach Ansicht der Volksrepublik China, gefallene Provinz Chinas? Dieser Dissens besteht seit dem Ende des Bürgerkriegs in China, der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 und dem Exil der nicht-kommunistischen Regierung auf der Insel Taiwan.

Die diplomatischen Beziehungen begannen sich zuletzt 2016 zu verschlechtern, was 2019 zu starken Spannungen mit häufiger Verletzung des taiwanesischen Luftraumes mit Kampfflugzeugen und der Hoheitsgewässer mit Baggerschiffen durch China führte. Taiwan hingegen bereitet sich auf eine chinesische Invasion vor.

Darüber hinaus üben China – welches fast das gesamte Meer innerhalb seiner “nine-dash-line” beansprucht – und die USA als Hauptkontrahenten militärische Manöver aus, um im Konflikt um das Südchinesische Meer Stärke zu zeigen. Aufgrund der vielen Überschneidungen zu diesem Konflikt und der Bedeutung der taiwanesischen Computertechnologie für die westlichen Nationen ist eine weitere Eskalation nicht gänzlich unwahrscheinlich.

Ein vollständiges Bild der Situation ergibt sich nur, wenn alle politischen Konflikte in und um China in die Analyse einbezogen werden

Der China-Taiwan-Konflikt ist nur einer von 16 laufenden Konflikten mit direktem Bezug zu China, die von der CONIAS Risk Intelligence Datenbank überwacht werden. Darüber hinaus beobachten wir fast 900 weitere Konflikte, von denen einige auch die Sicherheit Chinas betreffen. Nur durch die Kombination aller Beobachtungen lässt sich der Gesamtrisikowert für China und jede seiner Provinzen berechnen.

Erfahren Sie mehr über MBI CONIAS Risk Intelligence und kontaktieren Sie noch heute unser Sales Team für ein erstes Gespräch.

 

Verwendete Quellen: The Guardian, BBC

Datenverfügbarkeit in verschiedenen Sprachen und Schriften erleichtert das Arbeiten in multinationalen Unternehmen

In Unternehmen mit Standorten in mehreren Ländern müssen sich Mitarbeiter oftmals an einheitliche Standards wie beispielsweise eine Unternehmenssprache, die nicht der Muttersprache entspricht, anpassen. Doch nicht nur internationale Unternehmen, sondern auch solche, die in einem Land mit mehr als einer Landessprache tätig sind, stehen vor diesem Problem.

Um diese Herausforderung zu lösen und beispielsweise Search & Display sowie Geocodierung in den jeweiligen verschiedenen Landessprachen und Schriften ausführen zu können, hat MBI im neuen Datenupdate 2021 Additional Names entwickelt.

Für ein Land wie beispielsweise Belgien werden die verschiedenen Variablen wie zum Beispiel Städtenamen nun in allen Landessprachen – in diesem Fall Niederländisch, Französisch und Deutsch – aufgelistet. Gleichzeitig ergibt sich in Ländern mit nicht-lateinischer Schreibweise wie beispielsweise Griechenland der Vorteil, dass diesen nun zusätzliche Einträge in der jeweiligen Landesschrift zur Verfügung stehen.

Additional Names können aufgrund ihrer übersichtlichen Auflistung und Integration in die mikrogeographische, administrative und postalische Ebene problemlos und einfach in bestehende Systeme importiert werden. Bei Interesse oder für weitere Informationen zu MBI Additional Names kontaktieren Sie unser Sales Team.