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Mehr Transparenz im Shared-Mobility-Markt: Wie INVERS HERE Location Services über MBI nutzt
13. Oktober 2026
Wie können Mobilitätsanbieter nachvollziehen, wie ihre Fahrzeuge unterwegs genutzt werden? Lange Zeit war die Fahrzeugvermietung in dieser Hinsicht eine Blackbox. Besonders dann, wenn Kunden Fahrzeuge selbstständig öffnen, nutzen und zurückgeben können, ohne dass Personal vor Ort ist. Gerade bei gemeinsam genutzten Fahrzeugflotten, in denen täglich unterschiedliche Personen am Steuer sitzen, sind zuverlässige Informationen über das Fahrverhalten entscheidend. Sie helfen Mobilitätsanbietern, riskantes Fahrverhalten zu erkennen, ihre Fahrzeuge besser zu schützen und Kosten sowie Ausfallzeiten durch Fahrzeugschäden zu reduzieren.
Shared Mobility ist auf Technologien angewiesen, die den Zugang zu Fahrzeugen sowie deren Betrieb und Verwaltung möglichst einfach gestalten. Unser HERE Technologies Solution Partner INVERS entwickelt integrierte Hard- und Softwarelösungen, mit denen Carsharing-, Mietwagen- und andere Mobilitätsanbieter gemeinsam genutzte Fahrzeugflotten effizient aufbauen und betreiben können.
Als Partner von MBI als offiziellem HERE Distributor integriert INVERS die Location Technology von HERE in seine Lösung Driving Analysis. Durch die Verknüpfung von Fahrzeugdaten mit präzisen Straßeninformationen und Geschwindigkeitsbegrenzungen erhalten Mobilitätsanbieter einen besseren Einblick in das Fahrverhalten ihrer Kunden und können Geschwindigkeitsüberschreitungen zuverlässiger erkennen.

Warum GPS-Daten allein nicht ausreichen, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zuverlässig zu erkennen
Im Shared-Mobility-Bereich werden Fahrzeuge häufig direkt nach der Rückgabe erneut vermietet, ohne dass zwischen den einzelnen Fahrten eine umfassende Kontrolle stattfindet. Riskantes Fahrverhalten kann dadurch leicht unbemerkt bleiben. Mögliche Folgen sind Fahrzeugschäden, hohe Reparaturkosten und Ausfallzeiten, die den wirtschaftlichen Betrieb einer Flotte erheblich beeinträchtigen können.
Mit INVERS‘ Driving Analysis erhalten Flottenbetreiber detaillierte Einblicke in die Nutzung ihrer Fahrzeuge. Die Lösung zeigt unter anderem, wann und wo kritische Fahrsituationen auftreten. Ein wichtiger Bestandteil ist die Erkennung von Geschwindigkeitsüberschreitungen. Diese ist allerdings deutlich komplexer, als lediglich die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs zu messen.
GPS-Daten liefern zwar Informationen über Position und Geschwindigkeit, geben jedoch nicht eindeutig Aufschluss darüber, auf welcher Straße sich ein Fahrzeug befindet und welche Geschwindigkeitsbegrenzung dort gilt. Besonders auf parallel verlaufenden Straßen oder Strecken mit wechselnden Tempolimits kann dies zu Ungenauigkeiten führen. Um Geschwindigkeitsüberschreitungen zuverlässig zu identifizieren, muss INVERS daher die erfassten GPS-Positionen präzise dem tatsächlichen Straßennetz zuordnen und die jeweils geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen berücksichtigen.
Präzise Zuordnung von GPS-Daten zum Straßennetz mit HERE Route Matching
Hierfür setzt INVERS auf die HERE Route Matching API sowie auf Straßen- und Tempolimitdaten von HERE, die über MBI lizenziert werden. Die HERE Route Matching API ordnet erfasste GPS-Positionen den entsprechenden Straßenabschnitten im digitalen Straßennetz zu. So kann INVERS nachvollziehen, auf welcher Straße ein Fahrzeug tatsächlich unterwegs war, und die aufgezeichneten Fahrdaten mit den relevanten Straßeninformationen verknüpfen.
Erst durch diesen räumlichen Kontext lassen sich Geschwindigkeitsüberschreitungen zuverlässig erkennen. Anstatt GPS-Daten isoliert auszuwerten, kann INVERS die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit mit dem Tempolimit des jeweiligen Straßenabschnitts abgleichen. Aus reinen Positionsdaten werden so aussagekräftige Informationen über das Fahrverhalten.
„Präzise und aktuelle Karten- und Tempolimitdaten von HERE ermöglichen es uns, aus einer einfachen GPS-Spur zuverlässig erkannte Geschwindigkeitsüberschreitungen abzuleiten. So erhalten unsere Driving-Analysis-Kunden verlässliche Informationen, auf deren Grundlage sie gezielt handeln können“, erklärt Niklas Kilian, Head of Product bei INVERS.
Von Standortdaten zu wertvollen Erkenntnissen für das Flottenmanagement
Mit INVERS‘ Driving Analysis erhalten Mobilitätsanbieter wertvolle datenbasierte Einblicke in die Nutzung ihrer Fahrzeuge, die ihnen während der Vermietung bislang weitgehend verborgen blieben. Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen erkennt die Lösung weitere kritische Fahrereignisse, darunter starkes Beschleunigen und Bremsen, riskantes Fahrverhalten in Kurven sowie Unfälle. Diese Ereignisse können im jeweiligen Kontext bewertet und in betriebliche Abläufe eingebunden werden. So lassen sich auffällige Fahrten gezielt identifizieren und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen einleiten. Beispielsweise können Anbieter die Nutzungsmöglichkeiten für Fahrer einschränken, die wiederholt durch riskantes Fahrverhalten auffallen, oder besonders umsichtiges Fahren mit Rabatten belohnen.

Für Shared-Mobility-Anbieter eröffnet das neue Möglichkeiten, ihre Fahrzeugflotten vorausschauend zu schützen. Statt erst zu reagieren, wenn es aufgrund riskanter Fahrweisen zu einem Unfall kommt, können sie problematische Verhaltensmuster frühzeitig erkennen und gezielt gegensteuern. Dadurch lassen sich Risiken reduzieren und die betrieblichen sowie finanziellen Folgen gefährlichen Fahrverhaltens begrenzen.
INVERS und MBI: Gemeinsam HERE Location Technology für Shared Mobility nutzbar machen
Als globaler HERE Distributor ermöglicht MBI INVERS den Zugang zu den HERE Location Services, die in Driving Analysis zum Einsatz kommen. Die Zusammenarbeit verbindet die Expertise von INVERS im Bereich Shared-Mobility-Technologie mit den leistungsfähigen Standortdaten von HERE und dem Know-how von MBI in den Bereichen Lizenzierung, Partnerbetreuung und technischer Support.
Mit MBI steht INVERS ein fester, gut erreichbarer Ansprechpartner für Fragen rund um HERE Lizenzen, Nutzungsüberwachung und technischen Support zur Seite. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von leistungsfähiger HERE Location Technology und einem Lizenzmodell, das auf seine individuellen Anforderungen abgestimmt ist. Indem wir die kommerziellen und organisatorischen Aspekte der Nutzung von HERE Services begleiten, schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass sich das Team von INVERS auf die Entwicklung und den Betrieb seiner Mobilitätslösungen konzentrieren kann.
Die Zusammenarbeit zeigt beispielhaft, wie sich HERE Location Technology als zentraler Bestandteil spezialisierter Mobilitätslösungen einsetzen lässt. Bei INVERS Driving Analysis geht es nicht nur darum, den Standort oder die zurückgelegte Strecke eines Fahrzeugs zu bestimmen. Entscheidend ist vielmehr, die erfassten Telematikdaten mit präzisen Straßeninformationen zu verknüpfen und daraus Erkenntnisse zu gewinnen, die Flottenbetreibern helfen, das Fahrverhalten besser zu verstehen.
Genau das macht für uns bei MBI eine erfolgreiche Partnerschaft aus: Wir bringen Technologieanbieter mit den passenden HERE Services zusammen und unterstützen sie dabei, innovative standortbasierte Lösungen erfolgreich auf den Markt zu bringen.
Erfahren Sie mehr darüber, wie INVERS‘ Driving Analysis Mobilitätsanbietern hilft, das Fahrverhalten besser nachzuvollziehen und ihre Fahrzeugflotten zu schützen. Oder kontaktieren Sie uns, um mehr über unsere HERE Distribution zu erfahren.