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Von Nachhaltigkeit zu Resilienz: Drei zentrale Erkenntnisse vom Sustainability osapiens Summit 2026

MBI als Aussteller auf dem Sustainability osapiens Summit 2026 in Mannheim

Der Sustainability osapiens Summit (SoS.26) in Mannheim brachte Expertinnen und Experten sowie Entscheidungsträger aus der Wirtschaft zusammen, um über den Umgang mit den wachsenden Herausforderungen eines zunehmend komplexen Geschäftsumfelds zu diskutieren. In den zahlreichen Vorträgen, Paneldiskussionen und Fachgesprächen kristallisierte sich eine zentrale Botschaft heraus: Resilienz ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Nachhaltigkeitsstrategie.

Als Aussteller war MBI mit einem Messestand vertreten und beteiligte sich darüber hinaus mit einer Keynote sowie Teilnahme an einer Paneldiskussion zum Thema intelligentes Lieferantenmanagement am fachlichen Austausch. Gemeinsam mit unserem langjährigen Partner HERE Technologies zeigten wir außerdem, wie vertrauenswürdige Daten Unternehmen dabei unterstützen, ihre Prozesse transparenter, effizienter und resilienter zu gestalten.

1. Geopolitische Risiken sind längst kein Nischenthema mehr

Eines der prägenden Themen des diesjährigen Summits war der wachsende Einfluss geopolitischer und wirtschaftlicher Entwicklungen auf Unternehmen. Die Keynote von Dr. Robert Habeck über Resilienz und Nachhaltigkeit in Zeiten globaler Umbrüche bestätigte, was sich auch in vielen weiteren Diskussionen zeigte: Nachhaltigkeit und Resilienz lassen sich heute nicht mehr getrennt voneinander betrachten.

Politische Instabilität, Handelsbeschränkungen, Sanktionen oder regionale Konflikte beeinflussen zunehmend Lieferketten, Beschaffungsstrategien und Investitionsentscheidungen. Geopolitische Risiken entwickeln sich damit zu einem strategischen Thema, das Einkauf, Nachhaltigkeitsmanagement und Risikomanagement gleichermaßen betrifft.

Auch an unserem Messestand spiegelte sich diese Entwicklung wider. In zahlreichen Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig Transparenz über globale Lieferketten und Geschäftsprozesse geworden ist, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Besucherinnen und Besucher informieren sich am MBI-Messestand über geopolitische Risiken, resiliente Lieferketten und Nachhaltigkeit.

2. Resilienz beginnt mit einem proaktiven Risikomanagement

Im Rahmen des Themenstrangs Supplier Intelligence & Collaboration präsentierten unser Experte für politische Risiken, Dr. Nicolas Schwank, und Business Advisor Stefan Engels die Keynote „Geopolitical & Economic Disruption: Managing Structural Dependencies“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie geopolitische und wirtschaftliche Veränderungen Lieferantenstrategien und Investitionsentscheidungen innerhalb kürzester Zeit verändern können. Entscheidend ist demnach, strukturelle Abhängigkeiten frühzeitig zu erkennen, bevor daraus konkrete Geschäftsrisiken entstehen.

Dr. Nicolas Schwank und Stefan Engels bei ihrer Keynote „Geopolitical & Economic Disruption: Managing Structural Dependencies“ auf dem Sustainability osapiens Summit 2026.
Paneldiskussion über intelligentes Lieferantenmanagement und Resilienz auf dem Sustainability osapiens Summit 2026.

Diese Fragestellungen wurden anschließend auch in der Paneldiskussion „The Future of Intelligent Supplier Management: Building Resilience in a Fragmented World“ vertieft. Ein zentrales Fazit zog sich durch die gesamte Diskussion: Viele Unternehmen reagieren auf geopolitische Risiken noch immer erst dann, wenn Auswirkungen bereits spürbar sind.

Wer resiliente Lieferketten aufbauen möchte, muss Risiken frühzeitig erkennen und Entwicklungen kontinuierlich beobachten. Ein proaktiver Umgang mit externen Risiken ermöglicht fundiertere Entscheidungen und stärkt die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen langfristig.

3. Daten schaffen die notwendige Transparenz für mehr Resilienz

Ein weiteres Schwerpunktthema des Summits waren regulatorische Vorgaben wie die Critical Entities Resilience (CER)-Richtlinie sowie die nationalen KRITIS-Anforderungen. Beide Regelwerke unterstreichen die Notwendigkeit, mehr Transparenz über kritische Infrastrukturen, Lieferanten und operative Abhängigkeiten zu schaffen.

Dabei spielen verlässliche Daten eine entscheidende Rolle. Auf dem SoS.26 haben wir verdeutlicht, wie Unternehmen mit CONIAS Risk Intelligence geopolitische Risiken entlang globaler Lieferketten besser bewerten und diese Erkenntnisse gezielt in ihre Nachhaltigkeits- und Resilienzstrategien integrieren können. Darüber hinaus haben wir demonstriert, wie Geodaten nachhaltigere Entscheidungen unterstützen, beispielsweise bei der Standortwahl oder der Optimierung von Lieferketten.

Gemeinsam mit HERE Technologies haben wir außerdem gezeigt, wie hochwertige Standortdaten und Mobilitätslösungen Unternehmen dabei helfen, Prozesse effizienter zu gestalten, Emissionen zu reduzieren und die Transparenz ihrer Geschäftsabläufe zu erhöhen. In Kombination mit belastbaren geopolitischen Informationen entsteht eine fundierte Datenbasis für bessere Entscheidungen in einem zunehmend unsicheren globalen Umfeld.

Ausblick

Der Sustainability osapiens Summit 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass Resilienz heute weit mehr ist als eine Reaktion auf Krisen. Sie entwickelt sich zu einer strategischen Kernkompetenz, die auf Transparenz, Zusammenarbeit und vertrauenswürdigen Daten basiert.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern unseres Messestands, den Zuhörern und Zuhörerinnen unserer Keynote sowie allen, die sich während der Veranstaltung mit uns ausgetauscht haben. Ein besonderer Dank gilt außerdem Susanne Neuerer und dem gesamten Team von HERE Technologies für die langjährige Partnerschaft sowie die gemeinsame Präsentation dieser.

MBI und HERE Technologies im Austausch über Location Intelligence und Resilienz auf dem Sustainability osapiens Summit 2026.

Sie möchten mehr über die geopolitischen Risikoanalysen von MBI, unsere HERE Technologies Distribution oder unsere weltweiten sozio-ökonomischen Daten erfahren?

Dann sprechen Sie mit unseren Expertinnen und Experten. Gemeinsam zeigen wir Ihnen, wie vertrauenswürdige Daten Ihre Resilienz-, Nachhaltigkeits- und Lieferkettenstrategie unterstützen können.

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